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Regierungsnahe Zeitungen Star und Güneş werden eingestellt

Den regierungsnahen Medien geht es seit den Regionalwahlen schlecht. Seit dem Istanbul von der Opposition reagiert wird, hat die Mega-Metropole ihre Werbung bei den Pro-Erdoğan Blättern eingestellt. Jetzt werden die zur „Türk Medya“ gehörenden Zeitungen Star und Güneş eingestellt.

BOLD – Mit der Wahl des Oppositionspolitikers Ekrem İmamoğlu zum Oberbürgermeister von Istanbul ist ein großer Teil der Werbeeinnahmen weggefallen. Damit sind viele regierungsnahe Medien in wirtschaftliche Probleme gestürzt. Deswegen müssen die zur Türk Medya Gruppe gehörenden Zeitungen „Star“ und „Güneş“ eingestellt werden. Die Güneş soll aber in der Zeitung „Akşam“ als 4-Seiten-Beilage vorerst weiter gedruckt werden. Eine entsprechende offizielle Benachrichtigung soll den Mitarbeitern der Zeitungen schon zugestellt worden sein.

Die Zeitungen Star, Akşam und Güneş und die TV-Sender 24 TV und 360 TV waren nach dem Wahlsieg von İmamoğlu in die Krise gestürzt. Bereits zuvor hatte das Medienunternehmen die Beilagen „Star Matbaası“ und „Akşam Life“ eingestellt.

Die Zeitungen waren besonders durch ihre enge Nähe an Präsident Erdoğan, Hetze gegen Oppositionelle und geschmacklosen Vergleiche bekannt. So wurde in einer Ausgabe Bundeskanzlerin Angela Merkel als „weibliche Hitler“ bezeichnet.

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Yandaş kanalların kadrolu yorumcuları bir bir patlıyor

Her gece ekranlardan ahlak dersi veren MHP’li Metin Özkan’ın arkadaşının çantasından para çalarken yakalanmasının ardından, yorumculuk yaptığı hükumete yakın kanalların vetosunu yedi. Özkan’ın ardından, askeri uzman olarak TV’lerde yorum yapan Mete Yarar’ın, Ukrayna-Rusya savaşı öncesi yaptığı isabetsiz yorumlarda sosyal medyanın diline düştü.

BOLD – TV kanallarında her akşam konuşan yorumcular vatandaşın fikir dünyasının şekillenmesine de yardımcı oluyor.

Yaptıkları anlattıklarıyla uyuşmayan bazı yorumcularsa sosyal medyanın diline düşüyor.

MHP’li Metin Özkan bunlardan biri. Özkan geçtiğimiz günlerde yemek yediği bir arkadaşının çantasından para çalarken güvenlik kameralarına yakalandı.

Hırsızlık görüntülerinin montaj ve Türk Milletine yapılan bir saldırı olduğunu iddia eden Özkan çıktığı kanalları ikna edemedi.

SAVAŞ OLMAZ DEDİ, OLDU

Sosyal medyanın konuştuğu bir diğer kadrolu yorumcu Mete Yarar ise güvenlik uzmanı olarak ekranlara çıkıyor. Ukrayna-Rusya arasında 4 gündür süren savaşı başlamadan yorumlayan Yarar, Rusya’nın sadece Donbas bölgesine harekat yapacağını ve bitireceğini iddia ediyordu.

Mete Yarar’ın dediği gibi olmadı. Rusya tüm Ukrayna’yı işgal harekatına başladı. MATO’dan çok sert açıklamalar peş peşe gelirken nükleer silah tehdidi savuran Putin yüzünden dünya da diken üstünde.

 

Görgüsüzlüğü dillerden düşmeyen bakan eşi: Pervin Ersoy

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Journalist Kazım Güleçyüz wegen Twittermeldungen zu 18 Monaten Haft verurteilt

Erneut wurden in der Türkei zwei Journalisten zu Haftstrafen verurteilt. Der Herausgeber der Zeitung “Yeni Asya,” Kazım Güleçyüz, wurde zu 18 Monaten Haft und der Karrikaturist des Blattes, Ibrahim Özdabak, zu 18 Monaten und 22 Tagen Haft verurteilt. Sie hatten auf Twitter die Festnahme des Geschäftsführers der Sendergruppe “Samanyolu,” Hidayet Karaca, und die Stürmung des Unternehmens “Koza Ipek Holding” durch die Polizei kritisiert. Die Journalisten sollen so eine Terrororganisation unterstützt haben. Güleçyüz entgegnete, dass er nur seine Meinung frei geäußert habe.

An den drei Prozesstagen wurde die Gerichtsjury drei Mal gewechselt. “Wir werden gegen das Urteil widersprechen,” kommentierte Güleçyüz die Entscheidung des Gerichts.

Gerade nach dem Putschversuch am 15. Juli 2016 wurden viele Journalisten in dem Land festgenommen. Noch immer sind in der Türkei rund 180 Journalisten im Gefängnis, weil sie sich regierungskritisch geäußert haben. Die Regierung von Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan wirft den Journalisten Verbindungen zu Terrororganisationen vor.

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AKP und MHP verhindern parlamentarische Untersuchungskommission zu Pressefreiheit

Die Regierungspartei von Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan, AKP, und ihr Koalitionspartner, die ultranationalistische MHP, haben einen Vorschlag zur Gründung einer parlamentarischen Untersuchungskommission zur Presse- und Meinungsfreiheit im Land abgelehnt. Den Vorschlag zur Gründung der Kommission hatte der Abgeordnete und Oppositionspolitiker Tayip Temel (HDP) eingereicht.

Temel hatte unter anderem in seinem Antrag vorgeschlagen unter anderem die Hindernisse für die Presse- und Meinungsfreiheit zu untersuchen. Auch sollten der Druck auf Journalisten untersucht werden.

Dennoch gibt es nach Ansicht der AKP und MHP keinerlei Probleme in Bezug auf Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei. Die Presse sei absolut frei in dem Land, entgegnete der Abgeordnete Mustafa Canbey (AKP). Der Regierungspolitiker behauptete, dass in den Medien jede Schlagzeile erscheinen könne. Der Einwurf von Canbey hatte bei der Opposition für Empörung gesorgt. “Wurde deswegen gegen die Zeitung ´Sözcü´eine Strafe verhängt,” etgegnete der Abgeordnte Mahmut Tanal (CHP). Canbey war früher Direktor im “Basın İlan Kurumu,” einer Behörde, die Werbung von Regierungsstellen in den Medien koordiniert.

Noch immer sind in der Türkei rund 180 Journalisten im Gefängnis. Viele der Betroffenen wurden zu lebenslanger Haft verurteilt. Auch ein Freispruch oder Entlassung ist in vielen Fällen schwierig. Das Urteil des einen Grichts kann zu einer anderen Klage vor einem anderen Gericht führen. Eine Beospiel dafür ist der Journalist Ahmet Altan. Altan wurde nach drei Jahren aus dem Gefängnis entlassen und nur wenige Tage später wieder festgenommen.

Quelle: internationaljournalists.org

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